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Kino 21.09.2026

Neuer Resident Evil-Film übertrifft alle Erwartungen und stellt gleich mehrere Rekorde an den Kinokassen auf

Neuer Resident Evil-Film übertrifft alle Erwartungen und stellt gleich mehrere Rekorde an den Kinokassen auf
Der Neustart der Resident Evil-Reihe ist geglückt. Nicht nur qualitativ kann Zach Creggers rastloser Survival-Trip überzeugen. Auch an den Kinokassen bricht der Film Rekorde.

Es hat sich abgezeichnet, doch mit einem dermaßen starken Start haben vermutlich nur die wenigsten gerechnet: Resident Evil, das bereits zweite Live-Action-Reboot der gleichnamigen Videospielreihe aus dem Hause Capcom, hat sich in einen Box-Office-Triumpf verwandelt. Und das, obwohl der letzte Versuch massiv floppte.

Wie Variety  berichtet, konnte Resident Evil an seinem ersten Wochenende in den USA 60 Millionen US-Dollar einspielen. International kommen weitere 48,3 Millionen US-Dollar dazu, was den Film insgesamt auf 108,3 Millionen US-Dollar bringt. Eine beachtliche Zahl, die gleich in mehrerlei Hinsicht eine Bestmarke für das Franchise markiert.

Zach Creggers Resident Evil wird zum Box-Office-Überflieger

Laut Hollywood Reporter  lagen die Prognosen anfangs bei 40 Millionen US-Dollar, ehe sie vor dem Wochenende auf 53 bis 55 Millionen US-Dollar nach oben korrigiert wurden. Dieser Wert konnte deutlich übertroffen werden – und nicht nur das: Die aktuellen 60 Millionen stellen den erfolgreichsten US-Start eines Resident Evil-Films überhaupt dar, wie über die Jahre gesammelte Zahlen von Box Office Mojo  zeigen.

Alle Startergebnisse der Resident Evil-Filme in den USA

  • Resident Evil (2002) – 18 Millionen US-Dollar
  • Apocalypse (2004) – 23 Millionen US-Dollar
  • Extinction (2007) – 23 Millionen US-Dollar
  • Afterlife (2010) – 27 Millionen US-Dollar
  • Retribution (2012) – 21 Millionen US-Dollar
  • The Final Chapter (2017) – 13 Millionen US-Dollar
  • Welcome to Raccoon City (2021) – 5 Millionen US-Dollar
  • Resident Evil (2026) – 60 Millionen US-Dollar

Der neue Resident Evil-Film ist damit mehr als doppelt so gut gestartet wie Resident Evil: Afterlife, der bisherige Rekordhalter. Noch spektakulärer wird das Startergebnis, wenn wir einen Blick auf das Gesamteinspiel der einzelnen Filme in den USA richten. Das Reboot hat in weniger als einer Woche die komplette Reihe geklärt.

Die Gesamteinspielergebnisse der Resident Evil-Filme in den USA

  • Resident Evil (2002) – 40 Millionen US-Dollar
  • Apocalypse (2004) – 51 Millionen US-Dollar
  • Extinction (2007) – 50 Millionen US-Dollar
  • Afterlife (2010) – 60 Millionen US-Dollar
  • Retribution (2012) – 42 Millionen US-Dollar
  • The Final Chapter (2017) – 26 Millionen US-Dollar
  • Welcome to Raccoon City (2021) – 17 Millionen US-Dollar
  • Resident Evil (2026) – 60 Millionen US-Dollar (bisher)

Noch eine spannende Zahl: Das internationale Startergebnis des neuen Resident Evil-Films übertrifft sogar das weltweite Gesamteinspielergebnis des allerersten Films von Paul W.S. Anderson aus dem Jahr 2002. Der kam insgesamt auf rund 104 Millionen US-Dollar, die Creggers Neustart bereits nach dem ersten Wochenende in der Tasche hat.

  • Zum Weiterlesen: Unsere ausführliche Filmkritik zum neuen Resident Evil

Die Gesamteinspielergebnisse der Resident Evil-Filme weltweit

  • Resident Evil (2002) – 104 Millionen US-Dollar
  • Apocalypse (2004) – 125 Millionen US-Dollar
  • Extinction (2007) – 150 Millionen US-Dollar
  • Afterlife (2010) – 296 Millionen US-Dollar
  • Retribution (2012) – 241 Millionen US-Dollar
  • The Final Chapter (2017) – 314 Millionen US-Dollar
  • Welcome to Raccoon City (2021) – 42 Millionen US-Dollar
  • Resident Evil (2026) – 60 Millionen US-Dollar (bisher)

Keine Videospielverfilmung mit einem R-Rating ist bisher besser gestartet, auch keiner der vorherigen Hype-Filme von Regisseur Zach Cregger (Barbarian, Weapons). Sogar sein Budget von 75 Millionen US-Dollar hat Resident Evil schon wieder reingeholt. Damit er profitabel wird, muss er trotzdem noch ein bisschen klettern.

In der Regel heißt es, dass ein Blockbuster erst dann schwarze Zahlen schreibt, wenn er das Zwei- bis Dreifache seines Produktionsbudgets eingenommen hat. Grund dafür sind zusätzliche Kosten für das Marketing sowie geteilte Einnahmen mit den Kinos. Ausgehend von den Startzahlen dürfte das Resident Evil mühelos gelingen.

  • Interessant für Fans: 10 Easter Eggs im neuen Resident Evil-Film

In Deutschland schlägt Resident Evil sogar Spider-Man

Sieben Wochen lang konnte sich Spider-Man: Brand New Day hierzulande an der Spitze der Kinocharts behaupten. Jetzt thront dort der von Constantin Film vertriebene Resident Evil mit 155.000 verkauften Tickets und einem Umsatz von 1,8 Millionen Euro, wie The Spot  in seinem Überblick der aktuellen Kinocharts zusammenfasst.

Nun dürfen wir gespannt sein, wie lange sich Resident Evil auf Platz 1 halten kann. Schon nächste Woche gibt es Konkurrenz von Robert Pattinson (Primetime) und Brad Pitt (Eiserne Wildnis). Darüber hinaus starten ein neuer Bibi Blocksberg-Film und eine Neuverfilmung des Kinderbuchklassikers Emil und die Detektive.

Zum Originalartikel →

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